ROUTE “VOM BRENNERPASS ZUM NONSTAL”

Itinerario "dal Passo del Brennero alla Val di Non"

Gesamtlänge: 250 km

Man fährt über den Brennerpass beim Brennerbad vorbei nach Gossensass, das sich an der Mündung des Pflerschtals, auch Silbertal genannt, befindet. Das Tal bietet vor allem Großstadtmenschen Beschaulichkeit und Ruhe. Weiter geht es nach Sterzing, der Hauptortschaft des Wipptales.

Diese kleine Alpenstadt, einst Herberge für Kaiser und Könige, ist heute ein kleines Juwel, reich an kunsthistorischen Kostbarkeiten, u.a. der berühmte Multscher Altar. Aber auch das Landesbergbaumuseum Jöchlsthurn und Peter und Paul Kirche, die Hl. Geist Kirche und die Pfarrkirche mit Victorinastein, sind einen Besuch wert. Außerdem wird in Sterzing eines der Original Südtirol Christkindlmärkte gefeiert, wo festliche Romantik zum Genuss wird. Auch Ausflüge in die nähere Umgebung lohnen sich. Als besondere Sehenswürdigkeit im Gemeindegebiet Ratschings/Racines gilt die Gilfenklamm zwischen Stange und Jaufensteg, eine enge, durch eine kühne Steiganlage erschlossene Schlucht, durch die der Ratschinger Bach über zahlreiche imposante Wasserfälle zu Tal donnert. Auf einer schönen Rundwanderung kann man den Besuch der Gilfenklamm mit der Besichtigung der im Wald verborgenen und deshalb kaum bekannten Burgruine Reifenegg verbinden.

Das Landesmuseum für Jagd und Fischerei auf dem Barockschloss Wolfsthurn in Mareit ist nicht nur für Tierfreunde interessant; schon die Schlossanlage selbst mit ihren reich ausgeschmückten Räumlichkeiten rechtfertigt einen Besuch. Nach der Besichtigung fährt man zurück nach Sterzing, und dann weiter bis zum Penser Joch/Passo di Pennes. Die Straße ist kurvig aber nicht unflott. Hier lohnt sich ein Halt, denn man hat eine wunderschöne Aussicht auf die Stubaier Alpen, die weiße Kalkklippe, der Pan di Zucchero (Zuckerbrot), den Wilden Freiger, der Weisswand Spitze, den Gschnitzer Tribulaun, die Hohe Wand und den Hochfeiler.

Von hier geht es bergab durch das Penser Tal/Val di Pennes ins Sarntal/Sarentina.
Hier könnte man einen Umweg durch die Ortschaft Durnholz/Valdurna machen. Das kleine Dorf liegt am Ufer des Sees und hat eine Pfarrkirche, die mit Fresken aus dem XV Jahrhundert bemalt ist. Ganz in der Nähe befindet sich die Ortschaft Reinswald/San Martino. In diesem Dorf werden noch alte Handwerke ausgeübt, wie z.B. die Verarbeitung des Leders und die Destillation (Kräuter-Branntweine).
Man fährt auf der Staatsstraße weiter nach Sarnthein/Sarentino, dem Hauptort des Sarntals. Ein Ort, an dem man noch viel von der Romantik des alten Südtirols finden kann – ein Ort, an dem man auch noch beinahe ausgestorbene Handwerksberufe findet.

Weiter geht die Fahrt Richtung Bozen. Sehenswert sind die Erdpyramiden von Ritten/Renon, unheimliche graue Gestalten eingebettet in eine prachtvolle Naturkulisse. Der Ritten ist ein uraltes Siedlungsgebiet, dessen Geschichte bis zurück in die jüngere Steinzeit reicht. Klobenstein/Collalbo ist der Hauptort der Gemeinde Ritten und gilt als Sonnenterrasse der Landeshauptstadt Bozen.

Besonders die letzten Kilometer nach Bozen/Bolzano hinab durch ein Meer von Weinbergen und die Felsen des Rosengartens als leuchtende Hintergrundkulisse, sind ein besonderes Erlebnis. Die Altstadt von Bozen, sowie das archäologische Museum, sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Tel
Map